Vitamin D: Pass auf! Dieser Trend kann gefährlich sein!

Vitamin D - der gefährliche Trend

Alle nehmen Vitamin D – aber kaum jemand kennt das Risiko

Vitamin D ist das neue Wundermittel. Immun-Booster. Stimmungsmacher. Knochen-Retter. Kaum ein Nahrungsergänzungsmittel wird derzeit so gehypt wie vitamin d.

Ob Influencer, Fitness-Coach oder Gesundheitsblog – überall heißt es: „Mehr Vitamin D!“
Doch genau hier liegt die Gefahr.

Denn was viele nicht wissen: Es kann bei falscher Einnahme ernsthafte Schäden verursachen. Und der Trend zur hochdosierten Selbstmedikation nimmt rasant zu.

Experten schlagen Alarm.

Der Hype: Warum plötzlich alle zu Tabletten greifen

Seit der Pandemie boomt der Markt. Hochdosierte Kapseln mit 2.000, 5.000 oder sogar 20.000 IE sind frei erhältlich. Online wird es fast schon wie ein Schutzschild verkauft.

Das Problem? Viele Menschen nehmen es einfach „vorsorglich“. Ohne Bluttest. Ohne ärztliche Beratung. Ohne Kontrolle.

Dabei ist das Preparat harmloses Brausepulver.

Es ist fettlöslich. Das heißt: Es wird im Körper gespeichert. Und was gespeichert wird, kann sich anreichern – manchmal gefährlich.

Offizielle Warnung: Behörden mahnen zur Vorsicht

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat sich mehrfach klar positioniert. Die Behörde empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D nicht mehr als 20 Mikrogramm – also 800 IE – pro Tagesdosis enthalten sollten, da bei dieser Menge langfristig keine gesundheitlichen Risiken zu erwarten seien.

Doch viele frei verkäufliche Präparate liegen deutlich darüber.

Und es kommt noch härter: In einer weiteren Stellungnahme warnt das BfR ausdrücklich, dass eine langfristige Einnahme hochdosierter Präparate gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen könne. Genannt werden unter anderem eine stärkere Abnahme der Knochendichte bei älteren Frauen oder eine Verschlechterung der Herzfunktion bei herzkranken Menschen.

Ein Vitamin, das eigentlich schützen soll – und plötzlich selbst zum Risiko wird.

Der gefährliche Einnahme-Fehler bei Vitamin D

„Ich nehme es einfach mal“ – ohne Bluttest

Der größte Fehler ist simpel – und weit verbreitet. Viele Menschen gehen davon aus, dass sie automatisch einen Mangel haben.

Doch das stimmt nicht.

Nur ein Bluttest zeigt, ob der sogenannte 25-OH-Wert tatsächlich zu niedrig ist. Wer ohne Test hochdosiert supplementiert, spielt mit seiner Gesundheit.

Denn ein Zuviel an vitamin d kann den Kalziumspiegel im Blut gefährlich erhöhen. Mediziner sprechen von Hyperkalzämie.

Die Folgen?

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Nierenschäden
  • Herzrhythmusstörungen

Besonders tückisch: Die Beschwerden schleichen sich ein. Viele Betroffene merken lange nicht, dass das Preparat die Ursache sein könnte.

Hochdosis über Monate – ein unterschätztes Risiko

Ein weiterer Trend ist die dauerhafte Einnahme extrem hoher Mengen. 5.000 oder 10.000 IE täglich sind keine Seltenheit mehr.

Doch Vitamin D wird im Fettgewebe gespeichert. Es sammelt sich an. Anders als Vitamin C wird es nicht einfach ausgeschieden.

Die Folge kann eine gefährliche Überversorgung sein – mit teils schweren Komplikationen für Nieren, Herz und Gefäße.

Gesundheitsexperten warnen deshalb deutlich vor unkontrollierter Langzeiteinnahme.

Wer braucht Vitamin D wirklich?

Natürlich ist das Preparat wichtig. Es spielt eine zentrale Rolle für:

  • starke Knochen
  • stabile Muskeln
  • ein funktionierendes Immunsystem

Gerade in Mitteleuropa kann es im Winter zu niedrigeren Werten kommen, da die Sonneneinstrahlung fehlt.

Doch nicht jeder Mensch leidet automatisch unter einem Mangel.

Ein erhöhtes Risiko haben vor allem:

  • ältere Menschen
  • Pflegebedürftige
  • Personen, die sich kaum im Freien aufhalten
  • Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen

Für alle anderen gilt: Erst testen, dann handeln.

Social Media verstärkt den Vitamin-D-Mythos

Auf TikTok und Instagram wird es teilweise als Wundermittel gegen alles gefeiert – von Müdigkeit bis Depression.

Doch Wissenschaft ist kein Hashtag.

Zwar gibt es Hinweise auf Zusammenhänge zwischen Vitamin-D-Spiegel und bestimmten Erkrankungen. Aber eine pauschale Hochdosis-Einnahme ersetzt keine ausgewogene Ernährung, keine Bewegung und keine medizinische Diagnose.

Gesundheit ist komplexer als ein Trend.

So nehmen Sie Vitamin D sicher ein

Wer das Preparat sinnvoll einsetzen möchte, sollte sich an klare Regeln halten:

✔ Blutwert bestimmen lassen
✔ Dosierung anpassen
✔ Keine Hochdosis-Experimente
✔ Regelmäßig kontrollieren lassen
✔ Mit einer fetthaltigen Mahlzeit einnehmen

So bleibt das Sonnenvitamin das, was es sein soll – ein sinnvoller Baustein, kein Risiko.

Fazit: Vitamin D ist kein Lifestyle-Spielzeug

Der aktuelle Trend zeigt: Viele Menschen wollen ihrer Gesundheit etwas Gutes tun – und schaden sich womöglich unbewusst.

Vitamin ist wichtig. Aber es ist kein Wundermittel. Und schon gar kein Selbstversuch.

Wer dauerhaft hochdosiert supplementiert, riskiert mehr als nur Nebenwirkungen. Behörden warnen nicht ohne Grund.

Die wichtigste Regel lautet deshalb: Nicht blind dem Hype folgen. Sondern informiert handeln.

Denn am Ende geht es um das Wertvollste, das wir haben – unsere Gesundheit.


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Wenn du deinem Körper etwas Gutes tun willst, können hochwertige Nahrungsergänzungsmittel eine sinnvolle Unterstützung sein – dies sind nur Empfehlungen und kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

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Tipp: Achte auf geprüfte Qualität und passe die Einnahme an deine persönlichen Bedürfnisse an.


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